In the Press

Sunday
21Dec

sehepunkte - 8 (2008), Nr. 12

Melvyn P. Leffler: For the Soul of Mankind. The United States, the Soviet Union, and the Cold War, New York: Hill and Wang 2007, 586 S.,
ISBN 978-0-8090-9717-3,
USD 35,00

Rezensiert von: Günter Bischof
Department of History, University of New Orleans

Melvyn P. Leffler ist mit John Lewis einer der Nestoren der amerikanischen Kalter-Krieg-Forschung. Beide haben sie diese seit 30 Jahren immer wieder neu belebt und das Hauptnarrativ dieser entscheidenden Epoche des 20. Jahrhunderts stark geprägt. Lefflers Buch zur Nationalen Sicherheitspolitik der Truman-Administration wird zu Recht als Klassiker bezeichnet. [1] Mit seinem neuen Buch For The Soul of Mankind legt Leffler nun eine reife Abhandlung zum Kalten Krieg vor, dessen Ende und zunehmende Historisierung in den letzten Jahren einige der besten Kalter-Krieg-Historiker angespornt hat, Überblicksgeschichten bzw. umfassende Analysen zu wagen. [2] Der fleißige Leffler beeindruckt wie immer mit seiner bestechenden Empirie und seiner Kenntnis der ausufernden englischsprachigen Sekundärliteratur (fremdsprachige Literatur bleibt allerdings unberücksichtigt). Es gibt wohl kaum einen Historiker, der eine solche intime Kenntnis der einschlägigen amerikanischen Archive - neben den zahlreichen Beständen des Nationalarchivs in College Park auch der vielen präsidentiellen Zweigarchive - hat wie Leffler. Er hat sich auch bemüht, alle zugänglichen Sammlungen ins Englische übersetzter Akten aus russischen, chinesischen und osteuropäischen Archiven einzusehen und hat sogar Mitarbeiter zu den Kopiensammlungen russischer Akten, die in amerikanischen Bibliotheken deponiert sind, geschickt.

Click to read more ...

Saturday
20Sep

Wieder ein Hurrikan

"Die Furche"Center Austria Director Guenter Bischof in Die Furche about living with the threat of Hurricanes. In German.

Click to open .pdf

Monday
15Sep

Die Neue Welt nach Amerika

Salzburger Nachrichten

Interview with Günter Bischof in Austrian daily Salzburger Nachrichten - in German
Günter Bischof im Interview mit den Salzburger Nachrichten.

Click to open .pdf

Thursday
06Mar

10 Years Center Austria : ORF

Center Austria's 10th birthday was also recognized by Austrian federal broadcaster ORF.
Click here to read in German

Wednesday
13Feb

"Spirit" mit Mellau und Lustenau

VN-top.jpgNew Orleans und Innsbruck. Eine innige Beziehung mit Vorarlberger Hauptdarsteller. in Voarlberger Nachrichten

Austrian paper Vorarlsberger Nachrichten highlights work of Austrians at UNO (in German).

Click to open .pdf

Monday
11Feb

Gesucht: Finanz-Wunderwuzzi

furche.jpgBei Wirtschaft und Finanzen muss der künftige US Präsident anfangen, die Bush-Scherben aufzuräumen. Und beim Kitten des diplomatischen Geschirrs darf er nicht aufhören. Von Günter Bischof

Click to open .pdf | Click to open Part II

Saturday
09Feb

Election Commentary: Revolutionäre Wende in USA (in German)

oesterreich.jpgDass ein schwarzer Politiker in Iowa gewinnt, ist für den in den USA lebenden Historiker Günter Bischof eine Revolution.

 

Click to open .pdf 

Monday
22Oct

„New Orleans wird auch ,Katrina‘ überleben“

sn_bischof.jpg 

Günter Bischof in an interview with "Salzburger Nachrichten", in German. 

Wie steht es zwei Jahre nach demHurrikan „Katrina“um die Jazz-Geburtsstadt undMusikmetropoleNew Orleans? Der österreichische, in NewOrleans lebende Historiker Günter Bischof imSN-Gespräch.

Click to open .pdf of article

Monday
04Dec

Winston S. Churchill and the Cold War, 1945-1955: In Search of Summitry and Détente with the Kremlin

Lecture to the Churchill Society of New Orleans, Windsor Court Hotel, November 30, 2006

Winston S. Churchill and the Cold War, 1945-1955: In Search of Summitry and Détente with the Kremlin

Günter Bischof, University of New Orleans

Next to the dictators Adolf Hitler, Josef Stalin, Mao Zedong, the democratic politicians Winston Churchill and Franklin Delano Roosevelt, Charles DeGaulle and Konrad Adenauer were arguably giants among 20th century leaders. This suggests that we tend to value the leaders and peacemakers of the World War II era even more highly than the leadership of the Great War.

Even though the legacies of World War I changed the international arena as profoundly as did World War II, Woodrow Wilson, Lloyd George and Georges Clemenceau were less successful in shaping a peaceful world. Moreover, the Russian Czar, the German Kaiser and the Habsburg Emperor lost their empires while the former predominance of European royalty in world affairs began to fade into the past. Among all these giants, Churchill may well be the most colorful figure. Stalin (1926-53) and Mao (1949-76) wielded their dictatorial powers for 27 years, Adenauer (1949-63) for 14 years, Roosevelt (1933-45), de Gaulle (1945, 1958-69) and Hitler (1933-45) governed the fate of their nations for 12 years; Churchill (1940-45, 1951-55) governed his for a “mere” 9. Yet governing beyond the age of 80 and hanging to be 90, Churchill lived the longest and most productive life of them all.

Click to read more ...

Tuesday
31Oct

Book Review: The Slow Retreat from a Well-Heeled Welfare State

Whoever wants to do business with colleagues and officials in Austria, and especially in Vienna, had better know the vacation schedule of Austrians. Many of them will be on vacation (and thus will not answer e-mails and phone calls) for two weeks over Christmas/New Year, a week skiing with their children in February, another week over Easter, a couple of long Wednesday-to-Sunday weekends in the Tuscan hills in May/June, when the Catholic holidays are being strictly observed by most Austrians (many of whom no longer go to church) and of course four weeks during July/August (reserved for longer journeys to Brazil and so on). This tightly argued little book tells us why Austrians have had, since 1976, at least four weeks of vacation (and why many people enjoy up to two months off once theyhave been employed at the same place for many years).

Click to read more ...

Wednesday
19Jul

"Die Insel der Seligen“

Die Reihe "Österreich - Zweite Re publik", die von der Kulturabtei lung der Stadt Wien zum Anlass der Jubiläumsjahres 2005 initiiert wurde, soll in 20 handlichen roten Bändchen die wichtigsten Themen der Nachkriegsgeschichte einem breiten Publikum näher bringen. Diese Essays wollen keine "Summa" bieten, sondern geistreiche Einstiege ermöglichen, und als solche sind sie durchaus gelungen. Für sein volksbildnerisches Projekt einer roten Reihe, in der alten sozialdemokratischen Tradition der Stadt Wien, hat Hubert Christian Ehalt so manche der besten heimischen Köpfe gewonnen.

Click to read more ...

Wednesday
19Jul

Kein dummer Cowboy

Womit sich Bush-Kritiker nicht beschäftigen wollen, ist die bedenkliche Art, wie Bush das inner-amerikanische Machtgefüge seit 9/11 zu Gunsten der "exekutiven Macht" des Präsidenten manipuliert hat. Ist Präsident Bush "ein dummer texani scher Cowboy"? Nein, das ist ein gängi ges europäisches Stereotyp, das an der Wirklichkeit total vorbeigeht. Ein an den Eliteuniversitäten Yale und Harvard ausgebildeter Bush kann so dumm nicht sein. Es ist wahr, er war das verwöhnte "schwarze Schaf" der Familie Bush, aber nach seiner "Sturm- und Drangzeit", als er in die Öl- und Sportindustrie und dann die Politik ging, hat er sich nicht schlecht geschlagen für einen anfänglichen Versager.

Click to read more ...

Wednesday
19Jul

Der Tod einer amerikanischen Stadt?

Verzweiflung und Enttäuschung kennzeichnen die Stimmung in New Orleans 100 Tage nach dem Hurrikan Katrina. Vor gut 100 Tagen hat der Monster- Hurrikan Katrina große Teile der amerikanischen Golfküste zerstört und zu katastrophalen Überschwemmungen in New Orleans geführt. Nach anfänglichen Durchhalteparolen ("die Stadt wird größer und besser wieder aufgebaut werden"), beginnt jetzt die Wirklichkeit einzusetzen. Es wird viele Jahre dauern, bis New Orleans nur halbwegs wieder so dastehen wird, wie die lebenswerte Stadt vor dem 28. August existierte.

Click to read more ...

Wednesday
19Jul

New Orleans: Kultur und Identität nach dem Hurrikan

Ende August verwüstete der Hurrikan Katrina New Orleans. Zwei Monate später berichtet Günter Bischof, seit Jahren Geschichtsprofessor an der University of New Orleans, in einem Gastbeitrag vom Überleben von Kultur und Identität in der Mississippi-Metropole. Die Situation ist jener nicht unähnlich, die es in Österreich vor 50 Jahren gab.

Click to read more ...

Wednesday
19Jul

"Kurzvertrag": Episode der Staatvertragsverhandlungen

Zehn Jahre dauerte es von der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die alliierten Truppen bis zum Abschluss des Staatsvertrags. Eine "Episode der Diplomatiegeschichte" betrifft den so genannten "Kurzvertrag" von 1952. Wie der Historiker Günter Bischof von der University of New Orleans in einem Gastbeitrag schreibt, war er Teil der amerikanischen Propaganda im Kalten Krieg - die Verzögerungen bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrags erwiesen sich für Österreich aber als durchaus positiv.

Click to read more ...